Bedachungen | Dachdeckungen/Steildach
Ziegel
Bereits 2500 Jahre v. Chr. wurden in Griechenland Dachdeckungen aus gebranntem
Ton (Reine Tonziegel) verwendet. Die durch die römische Baukunst
weiterentwickelte Technik der Leistenziegel
Herstellung aus Erde, Lehm und Wasser brachte den Dachziegel auch nach
Mitteleuropa und prägte seitdem die Baukultur und Bilder der Städte und Dörfer.
Schiefer
Im Bauwesen wird dunkler Tonschiefer zur Abdeckung von Giebeln, Dächern und
Fassaden zum Schmuck und Schutz vor Witterungseinflüssen verwendet. Besonders
häufig ist Schiefer bei
Fachwerkhäusern anzutreffen.
Beton-Dachsteinen
Betondachsteine sind in Form und Farbgebung den "echten" Dachziegeln aus Ton
sehr Ähnlich und wird häufig für die Deckung von Steildächern eingesetzt.
Bekannt vor allem die so genannte "Frankfurter Pfanne" die seit 1954 hergestellt
wird und die meistverlegte Dachpfanne in Deutschland ist.
Faserzementplatten
Faserzementplatten werden aus Faserzement hergestellt und finden Verwendung
zur Bekleidung von Fassaden (Fassadenplatten) und als Dacheindeckungen
(Dachplatten)
Bitumenschindeln
Bitumenschindeln werden hergestellt aus einer Glasvlies-Trägeeinlage und der
Bitumenbahn SINDELIT mit einer Oberfläche aus Schiefersplitt. Sie werden zur
Eindeckung von Dächern mit einer Neigung zwischen 15° bis 75° angewendet. Die
Klebepunkte werden durch Sonneneinstrahlung und warme wirksam. Die
Gewährungsfrist für das Material beträgt 10 Jahre, vorausgesetzte minimale
Lebensdauer ist 30 Jahre.

Holzschindeln
Eine Holzschindel - Eindeckung ist eine Investition, die guten Geschmack und
Ästhetik mit Dauerhaftigkeit verbindet. Dieses Material, traditionell und modern
zugleich, passt zu allen Stilen und
Architekturrichtungen. Holzschindeln halten gewalttätigen Winden, Regen und
Schnee genauso wie der Sonne stand. Sie halten das Haus im Sommer frisch und
kühl und im Winter warm. Die natürliche
Schönheit und Ausstrahlung von Holzschindeln wächst im Laufe der Jahre. Eine
Eindeckung mit Schindeln ist eine elegante Art und Weise, sich mit der Natur zu
vereinigen. Holzschindeln, ein alter Baustoff mit jahrtausendelanger Tradition.
Ziegel
Bereits 2500 Jahre v. Chr. wurden in Griechenland Dachdeckungen aus gebranntem
Ton (Reine Tonziegel) verwendet. Die durch die römische Baukunst
weiterentwickelte Technik der Leistenziegel
Herstellung aus Erde, Lehm und Wasser brachte den Dachziegel auch nach
Mitteleuropa und prägte seitdem die Baukultur und Bilder der Städte und Dörfer.
Aluminiumdach
Der Werkstoff Aluminium steht schon seit Jahren in Produktion und Verbrauch
an der Spitze der NE-Metalle und ist, wenn auch in respektablen Abstand, hinter
Stahl der meistverarbeitete metallische Baustoff. Das Aluminium verdankt seine
zunehmende Verwendung im Bauwesen dem Zusammentreffen folgender wertvoller
Eigenschaften:
- geringes spezifisches Gewicht
- günstige mechanische Festigkeit
- gute chemische Beständigkeit
- hohes Reflexionsvermögen von Wärme und Licht
- Unbrennbarkeit und Funkenfreiheit
- leichte Verarbeitbarkeit

Zinkdach
Ein Zinkdach wird meist als nicht tragende Metalldeckung hergestellt. In Form
von Tafeln, Trapezblechen oder großen Scharen (Bändern) kommt das Zink auf eine
vollflächige Schalung, meist aus Holz. Für ein dichtes Dach sorgen Stehfalze.
Der verwendete Werkstoff bei einem Zinkdach ist Titanzink.
Titanzink ist ein modernes Baumetall, welches das früher übliche Walzzink
abgelöst hat. Mit seinen wesentlich verbesserten Eigenschaften präsentiert es
sich als Fortschrittorientiertes Material für den zeitgemäß arbeitenden
Fachbetrieb.
Bleidach
Blei zählt zu den dem Menschen am längsten bekannten Metallen und findet
schon in den Schriften des Alten Testaments Erwähnung. Bereits im Altertum
wurden Wasserrohre mit Blei überzogen, um sie vor Korrosion zu schützen. Die
Ägypter verwendeten schon 7000 v. Chr. Blei als Bestandteil von Keramikglasuren.
Kupferdach
Im Bauwesen wird ausschließlich Cu-DHP verwendet. Das ist sauerstofffreies
phosphordesoxidiertes Kupfer mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,9% Kupfer
nach DIN 1787 "Kupfer, Halbzeug" Diese Kupfersorte ist hervorragend verformbar,
hat eine hohe Bruchdehnung und ist auch für Verbindungstechniken mit hohen
Temperaturen geeignet. Metallflächen können bei Sonneneinstrahlung im Sommer
+80°C erreichen und im Winter bis auf-20°C abkühlen.

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